Medien: Angst vor den „Heuschrecken“

— Die SPD-Medienkommission hat vorgeschlagen, dass Finanzinvestoren aus dem Ausland künftig nur noch maximal 25 Prozent an deutschen Medienunternehmen übernehmen dürfen. Die Gewerkschaft DJV jubelt: „Ich freue mich“, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken, „dass die Politik jetzt die von uns bereits erhobene Forderung ernsthaft diskutiert.“ Die aktuellen Vorgänge bei Sat.1 zeigten, dass der Einfluss von Finanzinvestoren begrenzt werden müsse. „Die überzogenen Renditeerwartungen der ProSiebenSat.1-Eigentümer KKR und Permira kosten auf jeden Fall 78 Jobs bei Sat.1 in Berlin“, sagte Konken. Völlig offen sei die Zukunft der Beschäftigten bei der Produktionsfirma PSP, die der ProSiebenSat.1-Vorstand verkauft wolle“