Talsohle erreicht

— Aufatmen für Journalisten und all jene, die es werden wollen: Die deutschen Zeitungsverlage scheinen die Krise fürs Erste überwunden zu haben. Nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger haben die Verlage 2004 erstmals seit drei Jahren wieder ein leichtes Umsatzplus von einem Prozent gemacht und kamen auf insgesamt neun Milliarden Euro. Das entspricht allerdings erst wieder dem Niveau von 1994. Grund für den positiven Trend sind steigende Umsätze bei den Anzeigen. Stellenanzeigen sollen um 2,5 Prozent zugenommen haben. Die Reichweite der Zeitungen sei stabil geblieben, heißt es. Drei von vier Deutschen würden über Zeitungen erreicht, auch die Mehrheit der jungen Menschen. Mit den steigenden Börsenkursen und der möglichen Neuwahl werden weiterhin positive Hoffnungen darauf gesetzt, dass der Anzeigenmarkt wieder in Schwung kommen könnte. Auch in diesem Jahr rechnet die Branche mit einem Umsatzplus.