BDZV: Weiter Flaute auf dem Zeitungsmarkt

— Bereits Ende August hat der Bundesverband der Deutschen Zeitungsverleger die Jahreszahlen für 2004/05 herausgegeben. Danach sieht es weiter Mau aus auf dem Markt. In der Pressemitteilung dazu heißt es: „Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen fielen 2004 besser aus als von vielen erwartet – das Bruttoinlandsprodukt wuchs preisbereinigt um 1,6 Prozent, nachdem es 2003 noch um 0,1 Prozent gesunken war. Die Inflationsrate blieb mit 1,6 Prozent niedrig (2003: 1,1 Prozent). Die Verlage konnten an diesem Wachstum allerdings nur unterdurchschnittlich partizipieren. Erstmals seit drei Jahren legten sie jedoch bei den Anzeigen wieder zu (+1,25 Prozent) – und übertrafen deutlich den Zuwachs bei den Vertriebsumsätzen (+0,58 Prozent). Gleichwohl steht nicht zu erwarten, dass die bis zum Jahr 2000 gültige Faustregel, wonach zwei Drittel der Umsätze im Zeitungsgeschäft mit Anzeigen und Werbung und ein Drittel mit dem Verkauf erzielt werden, neu belebt wird. Im Jahr 2004 stammten 55,4 Prozent der Erlöse aus dem Anzeigengeschäft, 44,6 Prozent aus dem Vertriebsgeschäft. „
Dazu gibt es noch einige Schaubilder, für alle, die sich vertieft mit der Marktlage beschäftigen wollen. Zur Lage der Beschäftigten gibt es keine Aussagen. Die nächste Erhebung dazu gibt es vermutlich im kommenden Jahr.