D

Dachzeile: Auch Spitzmarke genannt. So wird die Zeile über der Hauptüberschrift genannt. Sie kann aus dem zentralen Stichwort zum Thema bestehen, oder aber einen Satz beinhalten, der komprimiert den Inhalt des folgenden Artikels wider gibt. Dativ: Wemfall (3. Fall – wem?) Beispiel: dem Volk; „Dem Redakteur ist nichts zu schwör“. Deklination: Beugung des Haupt-, Für-, weiterlesen…

E

Einstieg: Beschreibt den ersten Absatz einer Geschichte. Da 50 Prozent der Leser bereits nach dem ersten Satz entscheiden, ob sie weiterlesen oder nicht und weitere 50 Prozent nach dem Einstieg aussteigen, hat er eine besonders hohe Bedeutung für den Journalisten. Will er, dass die Leser seine Geschichte auch bis zum Ende lesen, muss er besonders weiterlesen…

F

Feature: Feature wird übersetzt auch „charakteristischer Zug“ bezeichnet. Ein undramatischer Sachverhalt wird durch Reportageelemente „angefitschert“, also lebendig gestaltet, so dass der Kern, die Analyse eines Sachverhaltes, lesenwert wird. Im Feature wechselt der Autor ständig zwischen Anschauung und Abstraktion, zwischen Schilderung und Schlussfolgerung. Der Autor schildert wie ein Reporter, ergänzt dies aber durch Analysen. Oftmals ist weiterlesen…

G

Genitiv: Wesfall (2.Fall – wessen?) Beispiel: des Chefredakteurs, des Mediums. Gegendarstellung: Recht eines jeden, Tatsachenbehauptungen über sich, sein Unternehmen etc. öffentlich in gleicher Form und Umfang wie die Tatsachenbehauptung zu widersprechen. Nach § 10 der Landespressegesetze muss die Gegendarstellung ohne Prüfung des Wahrheitsgehaltes veröffentlicht werden. Sind Gegendarstellungen jedoch offenkundig unwahr, so müssen sie nicht abgedruckt weiterlesen…

H

Hilfsverb: Hilfszeitverb wie „haben“, „sein“, „werden“. Hilfsverben sind „tote Verben“. Sie drücken keine Dynamik aus und werden daher vor allem bei Reportagen und szenischen Beschreibungen gemieden und wenn, dann nur bewusst stilistisch eingesetzt. „Echte“ Verben drücken Leben und Spannung aus, wie „reiten“, „ziehen“ „schreien“. Hurenkind: Begriff, der im Layout gebräuchlich ist. Ein Hurenkind entsteht dann, weiterlesen…

I

Interaktivität: I. bedeutet zunächst, dass sich mindestens zwei Menschen über ihr Verhalten aufeinander beziehen. Entsprechend stellt das Internet im Gegensatz zu den Printmedien Kommunikation her, bei der die Adressaten in die Lage versetzt werden, in den Kommunikationsprozess eingebunden zu werden. So kann etwa ein Artikel im Netz erst der Auslöser für die Diskussion der Leser weiterlesen…

J

Journalismus: Der Journalismus ist inzwischen ein Berufszweig, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, über die Welt zu berichten. Durch den Journalismus wird der Welt Komplexität genommen, sie erklärt und den Menschen näher gebracht. Längst muss niemand mehr nach Afrika fliegen, um über die Wüste ein Gespräch zu führen.

K

Kommunikation: K. heißt theoretisch so viel wie Bedeutungsvermittlung; intentional; reziprok; reflexiv (zeitlich, sachlich, sozial); medial. Es ist ein symbolischer Vermittlungsprozess. Etwas verständlicher und damit kommunikativer gesprochen lässt sich sagen: K. ist die Grundlage des Miteinanders. Über K. verständigen sich Lebewesen untereinander. K. ist damit auch die Voraussetzung des Journalismus. Den Begriff K. als solches in weiterlesen…

L

Layout: Als Layout bezeichnet man das Aussehen eines Mediums als Ganzes oder aber einzelner Teile, wie etwa einer Zeitungsseite. Der Redakteur muss sich immer an das Layout halten, wenn er einen Artikel schreibt, damit der Text weder zu kurz noch zu lang wird oder aber Schusterjungen und Hurenkinder vermieden werden.

M

Multimedialität: Wichtig Eigenschaft des Online-Journalismus. M. verbindet die klassischen Veröffentlichungsformen über Texte, Fotos, Grafiken, Ton und bewegte Bilder miteinander und schafft so eine neue Form der Informationsaufbereitung und -vermittlung.