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Hilfsverb: Hilfszeitverb wie „haben“, „sein“, „werden“. Hilfsverben sind „tote Verben“. Sie drücken keine Dynamik aus und werden daher vor allem bei Reportagen und szenischen Beschreibungen gemieden und wenn, dann nur bewusst stilistisch eingesetzt. „Echte“ Verben drücken Leben und Spannung aus, wie „reiten“, „ziehen“ „schreien“.

Hurenkind: Begriff, der im Layout gebräuchlich ist. Ein Hurenkind entsteht dann, wenn ein Absatz einer Spalte in der ersten Zeile der folgenden Spalte endet. Da dies optisch wenig her macht, versucht man, den Absatz entsprechend um eine Zeile zu längen oder zu kürzen. Das Gegenteil zum Hurenkind ist der Schusterjunge.

Hypertextualität: Den Begriff Hypertext kann man auf verschiedene Arten, vor allem auch technisch interpretieren. Wir beschränken uns hier darauf, unter Hypertext die Vernetzung von Informationen im Internet zu verstehen, in dem Verweise auf andere Seiten hergestellt werden. Für den Online-Journalismus sind Hypertexte wesentlich. Auf diese Art und Weise entsteht für den Leser eine variable Tiefenschärfe.