CDU: Merz und die Journalisten

Der innerparteiliche Wahlkampf um den CDU-Vorsitz erreicht nun auch den Journalismus. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) kritisiert Friedrich Merz, im beginnenden Internetzeitalter Anfang der 2000er Fraktionschef der Union im Bundestag, für seine Aussage zum Journalismus in Zeiten der Digitalisierung. Berlin, 17.02.2020 – Der Deutsche Journalisten-Verband zeigt sich ineinem Offenen Brief an den CDU-Politiker Friedrich Merz „in weiterlesen…

Datenkrake Internet: Wie Facebook, Google und Co. das Netz zerstören

Was waren das für Zeiten: Mitte der 90er Jahre begannen die wenigen Internetnutzer Domains zu kaufen, mit Endungen wie .de oder .com. Es war die Zeit des wilden Internets, in dem jeder seine eigene Seite aufbaute, etwas html-Sprache lernte und loslegte. Es gab keine Regeln, keine Strafen, es war ein einziges Abenteuer, ein großer Spaß. weiterlesen…

Tillich: Rücktritt unausweichlich

Der Ministerpräsident von Sachsen, Stanislaw Tillich (das Foto zeigt ihm am Samstag, den 7. Oktober 2017 vor dem Kongresszentrum, wo er auf Kanzlerin Angela Merkel wartet, die wie Tillich Gast beim Deutschlandtag der Jungen Union war) hat gestern seinen Rücktritt angekündigt und zieht damit die Konsequenzen aus dem schlechten Wahlergebnis der Sachsen-CDU bei der Bundestagswahl. weiterlesen…

Information statt Regierungs-PR

— Sollen Pressestellen des Staates informieren? Ja, dazu sind sie da. Sollen sie sich PR-Agenturen bedienen, um ihre Botschaften zu transportieren? Nein, sollen sie nicht. Sie sind vielmehr auskunftspflichtig, auch wenn es unangenehm für die Behördenspitze sein könnte. So sollte es sein, ist es aber nicht. In einem schönen Interview in der Zeitschrift „Message“ diskutieren weiterlesen…

Spin: Blair kritisiert Medienhype

— Welche Veränderung geht in einem Menschen hervor, wenn er nach vielen Jahren eines der wichtigsten Ämter in seinem Land abgeben muss? Tony Blair, scheidender Premierminister von Großbritannien und einer der größten Inszinierer seiner Politik (der dabei Vorbild für Gerhard Schröder war) findet plötzlich die Inszinierung und Dauererregung in der Politik schädlich fürs Land. „“Das weiterlesen…

Spindoktor und Sarkosy

— Finanzminister haben viel Geld zu verteilen – und eigentlich gar keine Lust dazu. Sozialpolitiker sind ihnen suspekt und zugleich ihr natürlicherFeind. Wohl auch deshalb lieben Finanzminister das spin-doctoring. So hatte etwa etwa Hans Eichel den Berater Schmidt-Deguelle eingekauft. Auch Nachfolger Peer Steinbrück versucht nun, übner den richtigen Spin die Begehrlichkeiten der prassenden Sozialpolitiker einzudämmen weiterlesen…