Eilmeldungen: 2021 weit weniger Hektik als im ersten Coronajahr 2020

Corona bedeutet auch für die Medien seit 2020 einen Ausnahmezustand. Ich will hier und heute nicht darüber schreiben, wie sehr die Branche selbst parallel zur Politik von Panik und Angst getrieben war angesichts dieses neuen globalen Ereignisses. Auch soll hier nicht von der Sensationsgier die Rede sein, die besser von einer verantwortungsvollen Deeskalation geleitet wäre weiterlesen…

Tageszeitungen in Deutschland

Die Auflagen der deutschen Zeitungen sinken seit Jahren kontinuierlich. Die  genauen Daten lassen sich jedes Quartal bei der IVW nachlesen. Schwieriger wird es, wenn man sich ein Bild über die Verbreitungsgebiete der Tageszeitungen machen will. Dazu gab es im Jahr 2011 eine Deutschlandkarte des „Journalist“ in Kooperation mit der Deutschen Post AG. Später verbreitete der Verlag, weiterlesen…

Corona ohne Ende

Die Tagesschau hat es geschafft, eine gesamte Sendung mit Berichten über das Corona-Virus zu bestücken. Dazu noch der Hinweis auf die Online-Berichterstattung. Und doch: Zum Ende wurde noch über den Syrienkrieg berichtet. Wie sieht es im Jemen aus? Oder an der griechisch-türkischen Grenze? Spielt keine Rolle, wichtiger scheint den Redakteuren, dass sich die Menschen in weiterlesen…

Pressekodex – Wackelnder Pfeiler in der Flüchtlingskrise und beim Corona-Virus

Was hat der deutsche Pressekodex mit dem Corona-Vitus zu tun? Zunächst einmal gar nichts, mag man meinen. Doch beherrscht seit etlichen Wochen die in China ausgebrochene Epidemie die Berichterstattung deutscher Medien. Sogar die Tagesschau erklärte das Thema schon zur Inlands-Top-Meldung, als gerade einmal zehn Infizierte in Deutschland ausgemacht worden waren und berichtete in der selben weiterlesen…

Merz und die Journalisten Teil II

Friedrich Merz wünscht sich eine Welt ohne kritische Medien – so zumindest versteht der Deutsche Journalistenverband den möglichen neuen CDU-Vorsitzenden . Merz hatte am 21. Januar bei einer Veranstaltung in Aachen gesagt: „Wir brauchen die nicht mehr.“ Über eigene Social-Media-Kanäle wie YouTube könnten Politiker ihre eigenen Interessen wahrnehmen und „ihre eigene Deutungshoheit auch behalten“, sagte weiterlesen…

Datenkrake Internet: Wie Facebook, Google und Co. das Netz zerstören

Was waren das für Zeiten: Mitte der 90er Jahre begannen die wenigen Internetnutzer Domains zu kaufen, mit Endungen wie .de oder .com. Es war die Zeit des wilden Internets, in dem jeder seine eigene Seite aufbaute, etwas html-Sprache lernte und loslegte. Es gab keine Regeln, keine Strafen, es war ein einziges Abenteuer, ein großer Spaß. weiterlesen…

Medien: Angst vor den „Heuschrecken“

— Die SPD-Medienkommission hat vorgeschlagen, dass Finanzinvestoren aus dem Ausland künftig nur noch maximal 25 Prozent an deutschen Medienunternehmen übernehmen dürfen. Die Gewerkschaft DJV jubelt: „Ich freue mich“, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken, „dass die Politik jetzt die von uns bereits erhobene Forderung ernsthaft diskutiert.“ Die aktuellen Vorgänge bei Sat.1 zeigten, dass der Einfluss von Finanzinvestoren weiterlesen…

Spin: Blair kritisiert Medienhype

— Welche Veränderung geht in einem Menschen hervor, wenn er nach vielen Jahren eines der wichtigsten Ämter in seinem Land abgeben muss? Tony Blair, scheidender Premierminister von Großbritannien und einer der größten Inszinierer seiner Politik (der dabei Vorbild für Gerhard Schröder war) findet plötzlich die Inszinierung und Dauererregung in der Politik schädlich fürs Land. „“Das weiterlesen…